Arbeiterkind – Als Erste_r in der Familie studieren

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Es gibt viele Gründe, ein Studium aufzunehmen. Aber nicht alle Menschen haben die gleichen Startbedingungen oder erhalten die Unterstützung ihrer Familie. Einige können ihre Reise mit Motorbooten und dem richtigen Gepäck antreten – andere wiederum in einem knarzenden Holzboot mit Paddeln und einem Ballast an Zweifeln. Ich gehöre selbst zu den Personen, die mit einem Holzboot gestartet sind, denn ich habe als Erster in meiner Familie studiert und hatte selbst Zweifel: Wie geht studieren eigentlich? Schaffe ich das? Wie soll ich mir das leisten können? Nachdem ich es an die Uni geschafft hatte, fühlte ich mich fremd und traute mir weniger zu als andere. So kann es sich anfühlen, als Erster in der Familie zu studieren: Ein Arbeiterkind zu sein. Ich möchte Studieninteressierte motivieren, mutig und selbstbewusst zu sein und habe mit verschieden Menschen der Organisation Arbeiterkind.de gesprochen. Wie du dort Unterstützung auf dem Weg an die Uni bekommst, habe ich dir hier zusammengefasst:

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Sprache studieren und anwenden: Mein Auslandssemester in Buenos Aires

Lamaschild in den Anden Argentiniens. Foto: Ineke

Wäre es nicht schön, mal rauszukommen und die Welt zu entdecken? Ein Auslandssemester ist die perfekte Möglichkeit, Studium und Ausland miteinander zu vereinen und so sowohl akademische als auch persönliche Erfahrungen zu machen. Ich habe im Bachelor Internationale Kommunikation und Übersetzen (IKÜ) studiert, dabei ist ein Auslandsaufenthalt Pflicht. In anderen Studiengängen hast du oft auch die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt einzulegen. Wenn dich die Reiselust gepackt hat und du dir einen längeren Auslandaufenthalt im Rahmen deines (vielleicht anstehenden) Studiums vorstellen kannst, dann habe ich hier genau den richtigen Beitrag für dich! Ich habe dir hier einige Infos und meine eigenen Tipps rund um die Bewerbung und Finanzierung eines Auslandssemesters zusammengefasst.

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Nach der Schule erstmal MINT ausprobieren – nicht wie Minze, sondern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik

Foto: Sonja

Du interessierst dich für Naturwissenschaften, Mathe, Informatik oder Technik und hast gerade oder vor kurzem die Schule als Abiturientin oder Fachabiturientin abgeschlossen? Und weißt aber noch nicht, ob du dich damit auch in deinem späteren Beruf auseinandersetzen möchtest? Dann ist das Niedersachsen-Technikum vermutlich genau das Richtige für dich! 

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Auf Exkursion vom Bett an den Schreibtisch

Foto: Sonja

„Wir sehen uns alle morgen in Berlin“ – so schrieb uns im April scherzhaft meine Professorin in einer Email. Eine sechstägige Exkursion, im Rahmen unseres Seminars zur Ästhetik des Kinder- und Jugendtheaters, stand an.

Aber wir sehen uns natürlich nicht wirklich in Berlin am Theatereingang. Wir sitzen alle vor unseren Laptops. Wir sitzen in WG-Küchen und –Zimmern, in der 1-Zimmer-Wohnung, in unserem alten Kinderzimmer.

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Studieren – wie geht das eigentlich?

Teil 5: Neben dem Studium engagieren – Fachschaften, Uni-Sport, Initiativen

Foto: Daniel Kunzfeld

In der Regel kostet ein Studium eine ganze Menge Zeit, das mag sein. Vor allem die Veranstaltungen und Prüfungsvorbereitung verschlingen viele Stunden und Tage, daneben hast du vielleicht noch einen Nebenjob, familiäre Verpflichtungen oder das ein oder andere Hobby. Auch der WG-Haushalt macht sich nicht von selbst und dann gibt’s da ja auch noch so manche Unternehmung mit den Freund_innen. Und trotz all dem blieb mir (wie vielen anderen in meinem Uni-Umfeld) noch genug Zeit für weitere Beschäftigungen und soziales Engagement, was nicht nur viel Spaß macht, sondern auch den Lebenslauf enorm aufwertet. Einige Möglichkeiten und Angebote der Uni möchte ich dir im Folgenden kurz vorstellen.

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Nachtspaziergang durch Hildesheim

Katze vor der St. Godehard-Kirche. Foto: Alex

22:30 Uhr. Der Riese im Herzen der Stadt schläft bereits – die Glocken des gigantischen Kirchturms läuten erst morgen früh wieder. Ich mache mich fertig für einen Nachtspaziergang durch die Stadt und nehme euch gerne mit. Warum ich ausgerechtet nachts spazieren gehe? Auf meiner Entspannungsskala kommen Spaziergänge bei Nacht direkt nach Spaziergängen im Wald. Keine Spur vom hektischen Alltag voller Aufgaben, Termine und Diskussion.

Denn nachts steht die Zeit scheinbar still – oder vergeht zumindest viel langsamer als am Tage. Einfach gehen und den Gedanken ihren Lauf lassen. Deswegen ziehe ich gerne auch zu später Stunde noch los. Sei es, um den Kopf frei zu kriegen oder um besser über etwas Bestimmtes nachdenken zu können. Außerdem ist Hildesheim eine Stadt, die immer dazu einlädt, einfach mal umher zu spazieren. Sei es zwischen den Bäumen, am Wasser oder unter den Sternen durch mittelalterlich anmutende Straßen.

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Leben im Wohnheim

Fotografie einer grauen Treppe nach oben, hinter dem Treppenabsatz ist ein Fenster mit Blick auf eine grüne Hecke.
Ein Treppenhaus mit Blick ins Grüne. Foto: Jule

Ein großes Gebäude, lange Flure und hinter jeder Tür ist ein_e andere_r Student_in zu Hause. Das Wohnheim ist eine beliebte Wohnmöglichkeit bei Studierenden – ob als erstes eigenes Zuhause, übergangsweise zur Orientierung am Studienort oder für die gesamte Studienzeit. Alex hat während seines Bachelors vier Jahre in einem Studierendenwohnheim gelebt. „Ein Bett, Schreibtisch, Regal, Schrank und Waschbecken auf 12 Quadratmetern. Das klingt nach nicht viel, aber ich hatte dort eine schöne Zeit. Auch wegen des riesigen Fensters mit der schönsten Aussicht!“. Von seinen Erfahrungen, Highlights und Schwierigkeiten im Wohnheim berichtet Alex im folgenden Interview.

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Studieren – wie geht das eigentlich?

Wohin soll es hingehen? Bild: Alex

Teil 4: Berufsorientierung

Und was wirst du später mal? – Ein Leitfaden zur Berufsorientierung

Ob gerade erst am Anfang oder schon mittendrin – als Student_in werden wir oft mit der gleichen Frage konfrontiert: „Was machst du später mit deinem Studium?“ Oft weiche ich dieser Frage nicht nur deswegen aus, weil sie nervig ist, sondern auch, weil ich nicht jedes Mal aufs Neue mit der Tatsache konfrontiert werden will, dass ich es selbst noch gar nicht weiß. Vor allem bei Studiengängen ohne ein klares Berufsfeld wie Lehrer_in oder Jurist_in fällt eine eindeutige Antwort schwer. Doch früher oder später kommt der Zeitpunkt, ins Berufsleben einzusteigen. Ich habe mit Anna-Elise Aupperle, Leitung des Career Service der Uni Hildesheim, gesprochen, um erste Anhaltspunkte zur Berufsorientierung in Erfahrung zu bringen. In diesem Beitrag kannst du nachlesen, was du bereits während deines Studiums tun kannst, um dich auf deinen zukünftigen Traumjob vorzubereiten – auch wenn du diesen vielleicht noch gar nicht kennst – und wie die Uni dich dabei unterstützt. Los geht’s…

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Online informieren über Social Media Kanäle – geht das? #UniHildesheim

Logo der Universität Hildesheim. Illustration: F. Olsson

Als ich mich vor einigen Jahren für mein Bachelorstudium an der #UniHildesheim eingeschrieben habe, hätte ich mir Möglichkeiten gewünscht, mich vor Studienbeginn online über das Leben als Student_in zu informieren. „Damals“ sind wir noch mit Facebook-Gruppen ausgekommen, die z.B. „Erstis IKÜ WiSe 15/16 oder „Erstis in Hildesheim“ hießen. Mittlerweile gibt es aber über Social Media einen Haufen weiterer Kanäle und Plattformen gefüllt mit wertvollen Informationen und echten Einblicken in das Studium. Hier ein Überblick für dich.

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Kontakte knüpfen im Online-Semester

Illustration eines Laptops vor Farbklecksen mit vier bunten Kacheln, in denen Personen abgebildet sind
Illustration einer Videokonferenz. Illustration: Luzie

Als Studienanfängerin hatte ich viele Sorgen: Finde ich ein WG-Zimmer? Wie erstelle ich meinen Stundenplan? Ist das Studium überhaupt etwas für mich? Werde ich Anschluss und Freund_innen finden und wenn ja, WIE? Ich habe allerdings vor Corona angefangen zu studieren. Damals gab es durch die Einführungswoche in Präsenz viele Gelegenheiten, neue Menschen kennenzulernen. Auch während der ersten Seminare hatte ich den Vorteil, dass ich meine Kommiliton_innen wenigstens sehen konnte und nicht zusammen mit dreißig schwarzen Kacheln in einer Videokonferenz waberte. Kontakte knüpfen während eines Online- bzw. Hybridsemesters ist eine Herausforderung. Vielleicht helfen dir die folgenden Tipps, diese Herausforderung zu meistern.

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