Arbeiterkind – Als Erste_r in der Familie studieren

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Es gibt viele Gründe, ein Studium aufzunehmen. Aber nicht alle Menschen haben die gleichen Startbedingungen oder erhalten die Unterstützung ihrer Familie. Einige können ihre Reise mit Motorbooten und dem richtigen Gepäck antreten – andere wiederum in einem knarzenden Holzboot mit Paddeln und einem Ballast an Zweifeln. Ich gehöre selbst zu den Personen, die mit einem Holzboot gestartet sind, denn ich habe als Erster in meiner Familie studiert und hatte selbst Zweifel: Wie geht studieren eigentlich? Schaffe ich das? Wie soll ich mir das leisten können? Nachdem ich es an die Uni geschafft hatte, fühlte ich mich fremd und traute mir weniger zu als andere. So kann es sich anfühlen, als Erster in der Familie zu studieren: Ein Arbeiterkind zu sein. Ich möchte Studieninteressierte motivieren, mutig und selbstbewusst zu sein und habe mit verschieden Menschen der Organisation Arbeiterkind.de gesprochen. Wie du dort Unterstützung auf dem Weg an die Uni bekommst, habe ich dir hier zusammengefasst:

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Sprache studieren und anwenden: Mein Auslandssemester in Buenos Aires

Die Weiten der dürren Anden Argentiniens, blauer Himmel mit vereinzelten Wolken. Im Vordergrund ein gelbes Lamaschild.
Lamaschild in den Anden Argentiniens. Foto: Ineke

Wäre es nicht schön, mal rauszukommen und die Welt zu entdecken? Ein Auslandssemester ist die perfekte Möglichkeit, Studium und Ausland miteinander zu vereinen und so sowohl akademische als auch persönliche Erfahrungen zu machen. Ich habe im Bachelor Internationale Kommunikation und Übersetzen (IKÜ) studiert, dabei ist ein Auslandsaufenthalt Pflicht. In anderen Studiengängen hast du oft auch die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt einzulegen. Wenn dich die Reiselust gepackt hat und du dir einen längeren Auslandaufenthalt im Rahmen deines (vielleicht anstehenden) Studiums vorstellen kannst, dann habe ich hier genau den richtigen Beitrag für dich! Ich habe dir hier einige Infos und meine eigenen Tipps rund um die Bewerbung und Finanzierung eines Auslandssemesters zusammengefasst.

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Mein Praktikum im Ausland – rund 10.000 km zwischen Finanzierung und Abenteuer

Ein aufgeschlagener Atlas mit bunter Weltkarte und einem pinken Fähnchen auf der Fläche von Ecuador. Über dem Atlas liegen ein roter europäischer Reisepass und eine braune runde Sonnenbrille.
Weltkarte mit pinkem Fähnchen auf Ecuador. Darüber deutscher Reisepass und Sonnenbrille. Foto: Ineke

Gegen Ende meines Bachelor-Abschluss 2018 im Studiengang Internationale Kommunikation und Übersetzen in Hildesheim war ich unschlüssig: Soll ich direkt ein Master-Studium dranhängen oder lieber in die Arbeitswelt einsteigen – ich war mir unsicher, denn ich wollte gerne etwas Praktisches machen und mein erlerntes Wissen direkt anwenden.  Warum also kein Auslandspraktikum? Ein Praktikum war ohnehin für Anfang des Jahres geplant, ideal also, um sich danach noch kurzfristig für das kommende Wintersemester in einen Masterstudiengang einschreiben zu können. Es schien mir die perfekte Möglichkeit, um zwischen Arbeit und einem Masterstudium abzuwägen und gleichzeitig etwas Gutes für meinen Lebenslauf zu tun – Also ab ins Ausland. Süd- und Mittelamerika fand ich schon immer interessant und um mein Spanisch aufzubessern, führte es mich in das rund 10.000 km entfernte Ecuador. ¡Adiós, amigos! Ziemlich utopisch, zumindest zurzeit. Aber wir geben die Hoffnung nicht auf, dass Reisen und Auslandserfahrungen in ferner Zukunft wieder möglich sein werden. Wie ich die Suche nach einem Praktikumsplatz im Ausland angegangen bin und die Zeit in Ecuador finanziert habe, habe ich dir hier zusammengefasst.

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Studieren – wie geht das eigentlich?

Auf einer Tischplatte liegt eine Liste mit verschiedenen Ausgaben: Miete, Strom, Lebensmittel, Klamotten, Party, Freizeit, Sport, Tanken, Handy, Bücher. Auf der Liste liegt ein Kugelschreiber. Um die Lieste herum liegen: ein Protominae, verschiedene Münzen und Geldscheine, ein Handy auf dem der Taschenrechner offen ist. Unter der Liste, den Münzen und den Scheinen sind Kontoauszüge zu erkennen.
Foto: Alex

In der Artikelreihe Studieren – wie geht das eigentlich? stellen wir dir in fünf Teilen gebündelt unsere Gedanken und Tipps zusammen. Jeden Monat posten wir hier im Blog einen neuen Beitrag dazu. Heute geht es um die Studienfinanzierung.

Teil 2: Wie kann ich mein Studium finanzieren?

Eine der entscheidenden Fragen, die sich viele vor dem Studium stellen werden: Wie finanziere ich das Ganze eigentlich? Kann ich mir ein Studium überhaupt leisten?

Egal, ob du bei deinen Eltern wohnst oder ausziehst, direkt nach dem Abi an die Uni gehst oder bereits berufstätig bist und eine Familie hast: Für ein Studium benötigst du Geld. Semesterbeiträge, Materialien, Bücher, aber auch die Kosten für Wohnen, Essen und Freizeit müssen gedeckt werden. Wer nicht das Glück hat, von den Eltern mitfinanziert zu werden, muss bereits vor Studienbeginn eine Lösung finden. Die Möglichkeiten reichen von verschiedenen Darlehen wie Bildungs- und Studienkrediten, Stipendien über Nebenjobs und Hilfstätigkeiten bis zum Teilzeitstudium und einem Nebenerwerb. Welche Möglichkeiten für dich infrage kommen, ist eine individuelle Entscheidung und hängt von deinen Umständen ab. Hier erhältst einen Überblick:

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